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Durchbruch beim Wasserstoff?

Eine der grossen Herausforderungen bei Wasserstoff ist die Lagerung. Ein Forscher-Team des deutschen Helmholtz-Zentrum Hereon hat nun aber eine Möglichkeit gefunden, Wasserstoff in Zukunft zu nutzen.

Wasserstoff zu speichern ist nicht einfach. Am gängigsten ist bislang die Speicherung in flüssiger Form, unter hohem Druck und bei -253 Grad Celsius. Die Druckgastanks für Wasserstofffahrzeuge sind jedoch sehr gross und brauchen viel Platz im Fahrzeuge.

Wasserstoff lässt sich aber auch in bestimmten Metallen speichern, sogenannten Metallhydriden. 

Jedoch bringt auch die Metallhydrid-Speicherung ihre Schwierigkeiten mit sich. Um den in Metallhydriden gespeicherten Wasserstoff wieder herauszulösen, müssen sie auf eine Temperaturen von 300 oder 400 Grad Celsius erwärmt werden.

Dem Problem hat sich das Helmholtz-Zentrum Hereon angenommen. Sie haben ein besonders effizientes Metallhydrid-System entwickelt bei der die Hybriden nicht mehr so stark erhitzt werden müssen.

«Wir kombinieren mehrere Hydride miteinander», erläutert Thomas Klassen, Leiter des Hereon-Instituts für Werkstoffforschung in einer Pressemitteilung. «Geben diese Hydride den gespeicherten Wasserstoff beim Entladen ab, reagieren sie miteinander, wobei Energie frei wird.» 

Eine der grossen Herausforderungen bei Wasserstoff ist die Lagerung. Ein Forscher-Team des deutschen Helmholtz-Zentrum Hereon hat nun aber eine Möglichkeit gefunden, Wasserstoff in Zukunft zu nutzen.
Beide Aufnahmen der Metallhydride wurden mit dem Rasterelektronenmikroskop/ energiedispersiver Röntgenmikroanalyse erstellt. Foto: Hereon/ Clarissa Abetz

Dadurch sinkt die Temperatur, die zum Entladen nötig ist und das System wird energieeffizienter.

Die Metallhybride gelten als zukunftsweisendes Speichermaterial für Wasserstoff.Sie können bis zu 50 Prozent mehr Wasserstoff aufnehmen als ein gleich großer 700-bar-Drucktank.

Quelle: https://www.hereon.de/innovation_transfer/communication_media/news/104692/index.php.de

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