Nervige Autotrends gibt es viele. Wir habe die Top der grössten Aufreger unter den aktuellen Modellen zusammengestellt.

Nervige Autotrends nehmen immer stärker zu – welcher regt am meisten auf?

Moderne Autos können immer mehr und werden immer effizienter. Die schöne, neue Autowelt bringt aber auch Entwicklungen mit sich, die einfach nerven.

Nervige Autotrends gibt es immer mehr – wir haben die Top 5

Funktionslose Auspuffblenden oder Fehlerhafte Software – die moderne Autowelt kreiert Trends, die nicht nur Enthusiasten den Kopf schütteln lassen. Wir zeigen die fünf nervigsten Trends im Auto.

Top 5: Nutzlose Auspuffblenden

An der Position und Anzahl der Auspuff-Endrohre erkennt man die Motorisierung – das war einmal. Heute gibt es bei fast allen Marken funktionslose Chrom-Blenden, die den eigentlichen Auspuff verkleiden. Das macht weder Sinn, noch sieht es gut aus. Richtig schlimm ist es, wenn man den echten, schmucklosen Auspuff hinter der fetten Blende erspähen kann

Der Audi S6 TDI ist ein echter Blender. Gleich vier Rohre ohne Funktion zieren sein Heck, der echte Auspuff zeigt nach unten – Audi

Top 4: SUV-Coupés

SUV’s haben zwar viele Nachteile, aber auch einen grossen Vorteil – sie bieten viel Platz. Nicht aber der Zwitter SUV-Coupé, denn er verbindet die Nachteile der beiden Konzepte. Weniger Platz auf der Rückbank und einen kleinen Kofferraum wie ein Coupé, jedoch Verbrauch und Platzbedarf eines SUV.

Viele nervige Autotrends sind trotzdem sehr erfolgreich: die SUV-Coupés etwa. Hier als GLE 63 S Coupé – Mercedes-AMG

Top 3: Monster-Fronten


An den typischen Gesichtszügen des Autos erkennt man die Familienzugehörigkeit – das macht Sinn. Doch viele Hersteller übertreiben es bei der Grösse ihrer Designmerkmale. Immer häufiger wachsen diese auf fast schon absurde Dimensionen an. Bei gewissen Marken scheinen einige Autos vorne nur noch aus Kühlergrill zu bestehen

Nervige Autotrends gibt es viele: Gigantische Monsterfronten gehören definitiv dazu – GO Mobilitätsmagazin & Lexus

Top 2: Touchscreen-Wahnsinn

Jahrzehntelang regelte man die Temperatur im Auto über Knöpfe. Diese kann man blind bedienen und den Blick dort lassen, wo er hingehört – auf der Strasse. Doch immer mehr wird die Bedienung der Klimaanlage in den Touchscreen integriert. Das Problem dabei: ohne haptischen Anhaltspunkt wandert der Blick weg von der Strasse, das ist umständlich und gefährlich.

Früher gab es Dreh- oder Schieberegler, heute nur noch oft minimalistische Touch-Flächen für die Klimasteuerung – Seat

Top 1: Unfertige Software

Man kennt das Problem vom neuen Handy, die erste Software ist voller Bugs und funktioniert erst nach einem Update richtig. Mit der Digitalisierung des Autos passiert dies leider auch immer öfter am Lenkrad. Fahrerassistenzsysteme streiken oder das Infotainment hängt sich komplett auf. Der Unterschied vom Auto zum Handy: Beim Fahren kann man das System nicht einfach mal so neu starten.

Anfällig zeigen sich die neuen digitalen Systeme der Hersteller leider nur zu gern. – Axel Linther

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