Die Assistenzsysteme im Vergleich antreten zu lassen ist spannend. Cyndie hat für uns eine Mercedes-Benz S-Klasse gegen einen Renault Captur getestet.

  • Mercedes-Benz S-Klasse für CHF 200’000
  • Renault Captur für CHF 40’000
  • Beide Fahrzeuge funktionieren sehr gut

Das Wichtigste in Kürze

Neue Technik im alten Gewand, etwa so lässt sich der neue Fiat 500e zusammenfassen. Was er alles kann und ob sich der Elektroumbau gelohnt hat, seht ihr im GO! Test mit Cyndie Allemann.

Die Assistenzsysteme im Vergleich:

Cyndie hatte die Assistenzsysteme im Vergleich auf dem Flugfeld und auf der Strasse – GO! Mobilitätsmagazin

Der Franzose bringt immerhin einen Autobahnassistenten mit, einen adaptiven Radar-Tempomat und eine aktive Notbremsfunktion. Besonders letzterer ist in der Stadt sehr wichtig, schliesslich kann er Menschenleben retten. In der Schweiz kamen etwa im vergangenen Jahr 16 Menschen am Fussgängerstreifen ums Leben. Im Test funktioniert die automatische Notbremse bei beiden Autos gut.

Das teilautonome Fahren macht einen ersten Unterschied

Beim teilautonomen Fahren kommen die ersten Unterschiede der Systeme zum Vorschein – GO! Mobilitätsmagazin

Die Lenkunterstützung und automatische Abstandshaltung funktioniert ebenfalls in beiden Autos gut. Der Renault gibt sich in Extremsituationen allerdings vorsichtiger und gibt schneller an den Fahrer zurück. Der Mercedes beherrscht zudem eine Notfallsituation, sollte der Fahrer nicht mehr reagieren. Dann bremst die S-Klasse ab, steuert selbsttätig den Fahrbahnrand an, setzt den Warnblinker, entriegelt die Türen und ruft den Notruf.

Ein solch aufwändiges System wäre für einen Kompakten wie den Renault schlicht zu teuer. Ein S-Klasse-Kunde zahlt mit dem Kaufpreis die Entwicklung solcher Assistenzsysteme im Vergleich stärker mit als beim Captur. Und so wird auch in Zukunft die Luxusklasse den Takt vorgeben. ABS, ESP, Airbag und Co sind schliesslich alle im automobilen Oberhaus auf den Markt gekommen.

Doch die Entwicklung und das gute Abschneiden des Renault Captur zeigen, dass auch die Kompaktklasse nachrückt. Und statt nervigem Gepiepse sind die aktuellen Generationen der Assistenzsysteme wirklich gut geworden.

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