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Weniger Bildschirm, mehr Knöpfe: Darum passt der Dacia Bigster zu Cyndie

Autos werden immer mehr zu rollenden Computern. Cyndie Allemann nervt das: Sie will einfach einsteigen und losfahren – ohne Handbuch. Im Dacia Bigster findet sie genau das: einfach zu bedienen, viel Platz und ein simpler Vollhybrid.

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«Autos werden zu fahrenden Computern»

Cyndie fährt ständig neue Modelle. Und sie merkt: Die Entwicklung geht klar in Richtung Digitalwelt. Mehr Screens, mehr Menüs, mehr Funktionen – und gefühlt bei jedem Modell eine neue Logik.

«Autos werden immer mehr zu fahrenden Computern.»

Tesla
Marken wie Tesla treiben den Touche-Screen-Wahn auf die Spitze. Quelle: GO!

Für Menschen, die Technik lieben, ist das spannend. Wer sich aber weniger für die digitale Welt interessiert, fühlt sich schnell überfordert. Cyndie zählt sich dazu und sagt das ganz offen.

«Computer sind einfach nicht so meine Freunde. Und ich habe auch wirklich keine Lust, so ein dickes Handbuch zu lesen, bevor ich losfahre.»

Genau deshalb hat sie eine Schwäche für Autos, die nicht kompliziert sein wollen. Und das ist auch der Grund, warum der Dacia Bigster für sie interessant ist. «Der Dacia Bigster ist ein Anti-Tech-SUV»

Dacia-Philosophie: pragmatisch statt protzig

Dacia hat seit Jahren eine klare Handschrift: einfache Konzepte, bewährte Technik und einen Fokus auf das, was im Alltag zählt. Beim Bigster zeigt sich das deutlich. Kein «wir müssen unbedingt das Neueste haben», sondern «es soll funktionieren und verständlich sein».

Dacia
Der Dacia Bigster ist bodenständig. Quelle: GO!

Im Klartext heisst das: keine 800-Volt-Supertechnik, kein Torque Vectoring, keine teuren High-Performance-Systeme, die am Ende zwar beeindruckend klingen, im Alltag aber nicht zwingend nötig sind.

Cyndie mag genau diese Bodenständigkeit. Sie will ein Auto, das man ohne Eingewöhnung bedienen kann. «Das Auto hier ist ganz einfach zu benutzen. Ich tanke und ich fahre.»

Antrieb und Preis: Vollhybrid mit 158 PS – aber ohne Allrad

Cyndies Testwagen ist ein relativ schlichtes Vollhybrid-System. Heisst: Der Bigster kann streckenweise elektrisch rollen, muss aber nicht extern geladen werden. Man fährt einfach los – und das Auto entscheidet selbst, wann welcher Antrieb Sinn macht.

Mit 158 PS (116 kW) ist es das stärkste Bigster-Modell. Der Preis: 34’400 Franken.

Der Haken an dieser Variante: Sie ist nur als Frontantrieb erhältlich. Wer unbedingt Allrad will, muss sich bei anderen Motorisierungen umsehen oder ein anderes Modell wählen.

Dacia
Als Hybrid gibt es den Dacia Bigster nur ohne Allradantrieb. Quelle: GO!

Dafür gibt es einen Vorteil, der gerade in der Stadt zählt: Der Verbrauch profitiert vom Hybridsystem. Dacia nennt 4,8 Liter/100 km. Cyndie liegt im Test etwas höher – aber immer noch in einem Bereich, den sie als okay einordnet. «Bei mir liegt der Verbrauch zwischen 5,2 bis 5,4 Liter auf 100 km.»

Auf der Autobahn steigt der Wert spürbar. Und wenn Cyndie «cyndie-mässig» unterwegs ist, kann der Bigster auch mal über 6 Liter gehen – was bei einem SUV dieser Grösse aber keine Überraschung ist.

Fahrgefühl: komfortabel, aber klar kein Sportler

Cyndie merkt schnell: Sportlichkeit will der Bigster auch gar nicht. Der SUV ist auf Komfort und Alltag getrimmt, nicht auf Kurvenhatz oder ein besonders straffes Fahrgefühl.

«Das Auto fühlt sich ok an. Es ist komfortabel. Natürlich schwankt es für mich ein bisschen zu viel hin und her in der Kurve und die Lenkung ist leicht. Man muss es sich einfach so denken: Ein Dacia ist nicht gemacht, um schnell und sportlich zu fahren, sondern der bringt dich von Punkt A zu Punkt B – und das macht er auch.»

Dacia
Der Dacia Bigster bringt Cyndie unkompliziert von Punkt A zu Punkt B. Quelle: GO!

Die Beschleunigung passt ins Bild: 0–100 km/h in 9,7 Sekunden. Nicht spektakulär, aber alltagstauglich. Und genau das liefert der Dacia.

Bei der Geräuschdämmung gilt Ähnliches. Active Noise Cancellation sucht man in dieser Preisklasse vergebens – und das hört man auf der Autobahn. «Auf der Autobahn wird es schon laut. Aber das ist etwas, das ich mit günstigen Autos einfach in Kauf nehmen muss.»

Überraschend stark: Wendekreis unter 11 Metern

Ein Punkt, der Cyndie positiv überrascht: der Wendekreis. Der Bigster dreht in 10,97 Metern.

«Der Wendekreis ist nicht mal 11 Meter, und ich kenne andere Autos mit Hinterradlenkung, die einen grösseren Wendekreis haben. Das finde ich wirklich ok.»

Gerade im Stadtverkehr oder beim Rangieren ist das ein echter Alltagsvorteil. Und es ist genau so ein Detail, das zu Dacias Philosophie passt: praktisch statt protzig.

Infotainment: weniger Funktionen, dafür übersichtlich

Auch beim Infotainment bleibt Dacia konsequent. Der Bildschirm kann nicht alles. Und er will auch nicht alles. Dafür ist er übersichtlich und schnell verstanden.

«Das Infotainment hat nicht so viele Funktionen wie teurere Autos, aber ich muss sagen, das reicht mir und das ist auch übersichtlich. Und das finde ich angenehm.»

Dacia
Für die Klimaanlage hat der Dacia Bigster richtig Knöpfe, das gefällt Cyndie. Quelle: GO!

Das Smartphone kann Cyndie kabellos verbinden. Damit hat sie ihre wichtigsten Apps direkt verfügbar. Und der Dacia Bigster hat auch echte Knöpfe.

«Ihr wisst, wie ich das schätze: Das Auto hier hat noch Knöpfe. Juhuu. Und unglaublich, die machen sogar noch “Klick”, “Klick”. Das finde ich super. Top gemacht.»

Für viele ist das vielleicht banal. Für Cyndie ist es ein Statement gegen «alles nur noch Touch».

Innenraum: günstige Materialien, aber ordentlich gemacht

Natürlich merkt man, dass Dacia sparen muss, um den Preis zu halten. Das Material ist nicht premium. Aber: Es wirkt nicht billig zusammengeschustert. Cyndie beschreibt es als pragmatisch und solide.

«Hier beim Dach merkt man, dass es günstiges Material ist, aber die Verarbeitung ist ok. Es ist nicht überall nur Hartplastik.»

Ein paar Flächen sind bewusst etwas weicher – zum Beispiel an Türen oder Armauflagen. Das reicht ihr, weil sie im Bigster keinen Luxus erwartet, sondern Zweckmässigkeit.

Platz statt Prestige

Dacia punktet traditionell mit Raum. Und der Bigster macht da keine Ausnahme. Cyndie lobt besonders die Rückbank: Beinfreiheit und Kopffreiheit stimmen.

Dacia
Im Kofferraum hat der Dacia Bigster optional ein Reserverad drin. Das nimmt rund 50 Liter Platz weg. Quelle GO!

«Hinten können wirklich 3 Personen sitzen. Man hat wirklich genug Beinfreiheit und auch oben beim Kopf.»

Sie erwähnt aber auch: Nach längerer Zeit könnten die Sitze etwas hart werden. Das ist eben Teil des «kein Luxus»-Pakets.

Kofferraum und Variabilität: 40/20/40 und bis 1809 Liter

Wer nicht Leute, sondern Material transportieren will, bekommt beim Bigster flexible Lösungen. Die Rückbank lässt sich 40/20/40 umklappen.

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Cyndie Allemann macht den Platz-Check im Kofferraum vom Dacia Bigster. Quelle: GO!

Das Kofferraumvolumen liegt bei 566 bis 1809 Litern. Cyndies Auto hat zusätzlich ein Ersatzrad, das rund 50 Liter frisst. «Dafür habe ich eine ganz flache Fläche.»

Anti-Tech ist hier kein Nachteil

«Bei Dacia geht es um Platz, Robustheit und natürlich Preis.» Und genau deshalb funktioniert der Bigster für sie. Er bleibt günstiger, weil er nicht jeden Technik-Trend mitmacht.

Dacia
Der Dacia Bigster überzeugt Cyndie durch seine Einfachheit. Quelle: GO!

Preislich liegt Cyndies Bigster inklusive Lackierung, Winter- und Sicherheitspaket sowie Ersatzrad bei 34’400 Franken, die günstigste Variante startet aber bereits bei 27’990 Franken.

Und der Preis bringt einen Nebeneffekt, den Cyndie feiert: «Alte Technik ist nicht nur günstiger, sondern auch einfacher.» Damit ist der Bigster für die GO!-Moderatorin genau das, was sie heute gesucht hat: «Er ist für alle, die ein neues Auto wollen, aber kein Smartphone auf Rädern.»